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Museen

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Städtisches Museum

Das Museum ist bis auf Weiteres geschlossen. Die Konzeption wird überarbeitet.

Das 1991 eröffnete Museum der Stadt Waiblingen in der Weingärtner Vorstadt wurde zwischen 1550 und 1553 gebaut und gilt als das älteste Fachwerkhaus Waiblingens. 1993 erhielt es wegen seiner vorbildlichen Restaurierung, die für viele andere nachfolgenden Bauprojekte als Beispiel diente, ein Verdienstdiplom von "Europa Nostra".

Das restaurierte Gebäude stellt sich selbst als Museumsobjekt dar, ist also vorrangig ein Architekturmuseum, in dem aber auch in Wechsel-Ausstellungen Bezüge zur Stadtgeschichte hergestellt wurden.

Eine weitere Besonderheit des städtischen Museums ist die Serie: "Rendez-vous mit einem alten Haus": Künstler wurden eingeladen, sich mit der Erscheinung des alten Bauwerks" auseinanderzusetzen und sich mit einer eigenen Arbeit einzubringen, die für immer im Haus verbleiben sollte.

Bisher waren u.a. Werke von Niele Toroni, Paul Bradley und Erich Lutz zu sehen. Die Spezialsammlung gestalteter Ziegel, sogenannte "Feierabendziegel", gaben einen interessanten Einblick in die Lebenswelt der Handwerker des 16. bis frühen 20. Jahrhunderts.

In den Museumsräumen fanden auch Kunst- und Werk-Ausstellungen statt.

Museum der Stadt Waiblingen
Weingärtner Vorstadt 20
Tel 07151 5001-679
Fax 07151 59345
E-Mail: stadtmuseum@waiblingen.de

Hochwachtturm

Der mittelalterliche Hochwachtturm ist der Rest einer noch unbekannten Anlage. Er wurde im 13. Jh. in die Wehrmauer der Stadt integriert. Türmerzimmer und Umgang mit hervorragender Aussicht auf die Umgebung und das Remstal. Inzwischen wurde im Hochwachtturm eine Achim-von-Arnim-Stube eingerichtet, die nach Vereinbarung besichtigt werden kann. Achim von Armin schrieb die "Kronenwächter".

Öffnungszeiten:
Samstags und sonntags von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr oder nach Vereinbarung.
Tel 07151-5001-369 (Liegenschaftsamt)

 

 

 

 

Beinsteiner Torturm

Der 1491 erbaute Beinsteiner Torturm liegt vor der Mauer an der Rems und sollte eine hier vorgesehene Stadterweiterung absichern. Er blieb als einziger von einst drei Stadttoren erhalten.

An der Außenseite sieht man drei Reliefs: Oben das Wappen von Graf Eberhard V. mit dem Waiblinger Wappen (1491), darunter zwei Graffito-Gemälde (1938), die Ereignisse aus der Stadtgeschichte darstellen. Die Steinbrücke wurde von Johann Adam Groß gebaut (1735). Der Turm diente einst als städtisches, 1818 bis 1864 als Oberamtsgefängnis.

 

 

 

 

Csávolyer Heimatstuben

Im Beinsteiner Torturm ist eine Ausstellung der Ungarndeutschen aus Csávoly untergebracht, die über die Geschichte dieser deutschstämmigen Bevölkerungsgruppe informiert.




Öffnungszeiten:
Erster Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 16 Uhr oder nach Terminvereinbarung unter Tel. 07151 73987 (Georg Müller, Erster Vorsitzender des Csávolyer Heimatvereins) sind für Gruppen Führungen auch zu anderen Zeiten möglich. 
Eintritt frei.
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